Der Verein Stellwerk

Vereinsgeschichte, Vorstand, Mitgliedschaft, Satzung, Förderkreis

Vereinsgeschichte

Stellwerk e.V. wurde 1988 von engagierten Privatpersonen und Mitarbeiter(inne)n des Sozialpsychiatrischen Dienstes gegründet, um die gemeindenahe psychiatrische Versorgung durch ambulante Betreuungs- und Wohnformen zu erweitern.

1989 wurde in Gifhorn die erste Wohngemeinschaft mit vier Plätzen eröffnet. Mittlerweile gibt es insgesamt vier Wohngemeinschaften im Gifhorner Stadtgebiet. Die steigende Nachfrage führte zum Ausbau der Betreuung in eigener Wohnung. Stellwerk e.V. konnte sein Angebot 1998 um eine Kontaktstelle erweitern, 2002 wurde in gemeinsamer Trägerschaft mit dem Verein „die brücke e.V.“ aus Uelzen die psychiatrische Tagesstätte "Celler Straße" eröffnet. Seit 2013 gibt es das Beschäftigungsangebot "Therapeutischer Zuverdienst".


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Der Vorstand

1. Vorsitzende: Edda Tix, 2. Vorsitzende: Anja Lenz-Rosenthal, Kassenwartin: Susan Gantze-Pingel 
Schriftführer: Dieter Peikert, Beisitzer: Andreas Ihbe, Bonifacius Huizinga


Mitgliedschaft

Wollen Sie uns durch Ihre Mitgliedschaft unterstützen? Sie können sich telefonisch oder per E-Mail an uns wenden oder eine Beitrittserklärung über die angegebene PDF-Datei herunterladen

Der Jahresbeitrag liegt bei 20 EUR, für Personen mit geringem Einkommen 15 EUR (keine Einkommensnachweis erforderlich!). 
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Die Satzung

§ 1 Name und Sitz
Der Verein trägt den Namen „Stellwerk, Verein zur Förderung seelischer Gesundheit“. Er ist in das Vereinsregister eingetragen und führt den Namenszusatz „Eingetragener Verein“ in der abgekürzten Form „e. V.“. Er hat seinen Sitz in Gifhorn.

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Leitbild

Grundgedanke bei der Vereinsgründung im Jahre 1988 war die Errichtung von ambulanten Beratungs- und Betreuungsangeboten, um Menschen mit einer psychischen Erkrankung oder seelischen Behinderung ambulante Unterstützung im erforderlichen Umfang und mit den notwendigen Mitteln zur Verfügung zu stellen. Dies ist auch heute noch das Leitmotiv unseres Handelns.

Eine psychische Erkrankung wirkt sich auf alle Lebensbereiche aus, auf Partnerschaft, Familie und Beruf bis hin zu alltäglichen Verrichtungen. Entsprechend trägt zur Krankheitsbewältigung ein Zusammenwirken von fachlich-medizinischen, sozialpädagogischen, therapeutischen und weiteren Hilfen bei.

Eine gute Zusammenarbeit mit anderen Institutionen ist uns wichtig, da dies für den Hilfeerfolg förderlich ist. Sie geschieht im individuellen Einzelfall ausschließlich in Abstimmung mit dem Menschen, der unsere Angebote in Anspruch nimmt.

Unsere Angebotspalette haben wir in den vergangenen Jahren immer dann erweitert, wenn ein Bedarf sichtbar wurde. Sie umfasst neben der ambulanten Betreuung und dem Kontaktstellen-Treffangebot das Betreuungs- und Beschäftigungsangebot unserer Tagesstätte, die Ergotherapie-Praxis, diverse Gesprächs- und Angehörigengruppen und Projekte, Freizeitangebote und Angebote zu einzelnen Krankheitsformen bzw. für bestimmte Personenkreise, sowie Maßnahmen der Aktivierung der AZAV (Fachbereich 1).

Welche Hilfeformen im Einzelfall in Anspruch genommen werden, entscheidet der Mensch mit einer psychischen Erkrankung selbst. Freiwilligkeit ist die Grundlage bei allen unseren Angeboten.

Über die individuelle Hilfe hinaus engagieren wir uns in der Prävention und in der Aufklärung der Öffentlichkeit über psychische Erkrankungen. Erst wenn Menschen ohne psychische Erkrankung informiert und falsche Vorstellungen durch Information verändert werden, kann gesellschaftliche Integration gelingen.

Unser Verein ist Träger für Aktivierungen und Heranführungen an den Arbeitsmarkt für Personen mit gesundheitlichen (Schwerpunkt: psychischen) Einschränkungen im Bereich SGB II und III. Ziel ist es durch gezielte passgenaue Aktivierungsmaßnahmen im Fachbereich 1 die Arbeitsmarktintegration der Kunden nachhaltig sicherzustellen und somit die Hilfebedürftigkeit des Einzelnen zu reduzieren. Als Bildungsträger unterstützen wir Menschen unabhängig von Geschlecht, Religion und Herkunft dabei, ihre beruflichen Qualifikationen zu erreichen.

Kunden sind für uns alle Teilnehmende an unseren Angeboten, sowie externe Unternehmen, Verbände, Behörden und Institutionen, mit denen wir direkt oder indirekt in geschäftlichen Beziehungen stehen. Weiter zählen wir zu unseren Kunden die örtlichen Kostenträger und weitere Personen, mit denen wir direkt oder indirekt in geschäftlichen Beziehungen stehen.

 

Wir messen Qualität und Kundenzufriedenheit anhand unserer Ergebnisse:

Fachlichkeit

Gute Prüfungsergebnisse l Innovation l Kreativität

Qualitätsbewusstsein

Marktorientiert l Ganzheitlich l Arbeitgeberrelevant

Nachhaltig

Umweltbewusst l Langfristig l Verantwortungsvoll

Wertschätzung

Zusammenarbeit l Individualität

Kontinuierlich gute Angebote und daraus resultierende Profitabilität bilden den Grundstein unseres Denkens. Dazu entwickeln wir unser Portfolio der Maßnahme angepasst an die Bedarfe des Marktes weiter und bilden gute Fachkräfte aus. Qualifiziertes und kompetentes Fachpersonal und professionelle Lehrkräfte in Leitung, Unterricht und Verwaltung gewährleisten einen hohen Bildungsstandard. Für das Personal werden kontinuierlich fachliche und pädagogische Fortbildung durchgeführt. Das Leitbild wird intern über die vorhandenen Kommunikationskanäle platziert, extern über die Homepage kommuniziert.


 

Förderkreis

In eine finanzielle Notlage zu geraten, das kann jedem schnell passieren, Menschen mit einer psychischen Erkrankung erst recht.

Viele möchten sich jedoch nicht damit abfinden, durch ihre psychische Erkrankung außen vor zu sein. Wer in dieser Situation etwas für sich und gegen die eigene Erkrankung aktiv unternehmen möchte, dafür aber die finanziellen Möglichkeiten nicht hat, kann sich an den Förderkreis wenden:

Wir helfen in „kleinen“ Notlagen, z. B. mit einem Darlehen, wenn die Zuzahlung für dringend notwendige Medikamente gerade nicht erbracht werden kann. Oder aber auch mit Fahrtkosten, wenn die Fahrt zur Selbsthilfegruppe nur mit öffentlichen Verkehrsmitteln realisiert werden kann, dies aber das monatliche Budget übersteigt.

Der Förderkreis hat in der Vergangenheit auch schon Zuschüsse z. B. für die Anschaffung eines gebrauchten Fahrrades gegeben, um Mobilität und Teilnahme am gesellschaftlichen Leben zu gewährleisten. Denkbar sind auch Unterstützungsleistungen für die Teilnahme an einem Kreisvolkshochschulkurs, die Übernahme von Vereinsbeiträgen, …. – eben für alles, was die Gesundung fördert und bei der Bewältigung einer psychischen Erkrankung hilft.

Wenn Sie durch eine Spende dazu beitragen möchten, dass Menschen in finanziellen Notlagen direkt geholfen werden kann, dann benutzen Sie bitte das Spendenkonto des Stellwerk-Förderkreises mit der IBAN DE93 2695 1311 0 011 0839 61 bei der Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg.

Sie erhalten auf Wunsch selbstverständlich eine Spendenquittung.